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Jan
31
Fr
2020
Video-Premiere „Einar-Schleef-Projekt der Sprechbuehne“ + Gespräch @ Steintorcampus, Hörsaal II
Jan 31 um 19:00
Video-Premiere „Einar-Schleef-Projekt der Sprechbuehne“ + Gespräch @ Steintorcampus, Hörsaal II

Die Sprechbuehne der Abteilung Sprechwissenschaft hat dem genialischen, vielseitigen Künstler, Theaterregisseur, Autor und Maler Einar Schleef (1944-2001) anlässlich seines 75. Geburtstages eine szenische Sprechcollage „Ich bin ein anderer in mir, den muss ich fragen. Einar Schleef“ gewidmet. Entwickelt wurde dieses Projekt in Kooperation mit dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), das auch den bildkünstlerischen Nachlass des Künstlers verwaltet. Die Inszenierung wurde mehrfach im Museum präsentiert. Ein erfolgreiches Gastspiel fand am 24. Mai 2019 auf Einladung des Einar-Schleef-Arbeitskreises Sangerhausen e.V. in Schleefs Heimatstadt Sangerhausen statt.

Im Anschluss an die Video-Premiere findet eine Gesprächsrunde mit dem Direktor des Kunstmuseums Thomas Bauer-Friedrich, der Regisseurin und dem langjährigen Freund und Lektor von Schleef, Hans-Ulrich Müller-Schwefe statt.

Sep
5
Sa
2020
Stadtfest in Sangerhausen. Stand in der Straße der Vereine @ Bahnhofstraße Vor der Marienkirche
Sep 5 um 10:00 – 17:00
Sep
6
So
2020
Stadtfest in Sangerhausen. Stand in der Straße der Vereine @ Bahnhofstraße Vor der Marienkirche
Sep 6 um 10:00 – 17:00
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2020
„Franz im Berg – Gertrud unter der Halde“ – ein Abend zu Franz Fühmann und Einar Schleef @ Kleiner Säulensaal an der Zentral-und Landesbibliothek zu Berlin
Okt 27 um 19:00

„Franz im Berg – Gertrud unter der Halde“ – ein Abend zu Franz Fühmann und Einar Schleef mit Mitgliedern des Einar-Schleef-Arbeitskreises Sangerhausen, Moderation Paul Alfred Kleinert (Berlin)

In Fühmanns und Schleefs Werk hat der Bergbau eine wichtige Bedeutung. Fühmann beschäftigt sich zunächst mit Werken von Tieck, Novalis und E.T.A. Hoffmann zum Thema „Berg“. Als er zu einer Lesung nach Sangerhausen kommt, fährt er in den Thomas-Münzer-Schacht ein – und kommt immer wieder. Er hat „seinen Ort“ gefunden. Schleef dagegen wächst damit auf, dass sich der Abraum immer höher über seiner Heimatstadt türmt. Er lernt das Zeichnen im Malzirkel des Thomas-Münzer -Schachts und ist Mitglied in der Schachttanzgruppe. Schacht und Halde sind wiederkehrende Motive in seinen „Gertrud“-Romanen, den Erzählungen („Mooskammer“), den Tagebüchern. So sinniert Gertrud im 1. Band des Romans: „Die Pyramide Jahr zu Jahr größer, wehe der Schotter rutscht.“