Publikationen zu Einar Schleef

Einar Schleef. Der Maler
Herausgegeben von Michael Freitag und Katja Schneider Dumont Broschur, 288 Seiten ISBN: 978-3-832190-89-7
Der Band versammelt erstmals den bildkünstlerischen Nachlass und dokumentiert die enorme Vielseitigkeit dieses Künstlers: als Bühnenbildner, Regisseur, Schriftsteller, Maler. Er gruppiert die zeichnerischen und malerischen Werke entlang der Biografie des Künstlers und vermittelt einen nahezu lückenlosen Einblick in Schleefs bildkünstlerisches Schaffen.

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Wolfgang Behrens: Einar Schleef. Werk und Person
Theater der Zeit Broschur, 256 Seiten ISBN: 978-3-934344-30-3 Über einen Zeitraum von etwa dreißig Jahren war Einar Schleef die große Außenseitergestalt – nicht nur – des deutschsprachigen Theaters. Seine von Anfang an heftig umstrittenen Inszenierungen, seine Bücher und Bilder kannten nur eines nicht: den Kompromiß. Der maßlose Anspruch, der sich in Schleefs Arbeiten niederschlug, war jedoch auch kennzeichnend für sein Leben. Er war eine schillernde Persönlichkeit, die es sich und anderen gern unbequem machte. Es verwundert kaum, dass sich so nicht nur sein Schaffen, sondern auch seine Biographie genialisch darstellt: Jugend in der Provinz, vielversprechender Karrierebeginn in der DDR, Flucht und Isolation, Skandale und Erfolge, dutzendweise abgebrochene Projekte und schließlich ein früher, einsamer Tod. Das Buch von Wolfgang Behrens unternimmt den erstmaligen Versuch, Schleefs Leben und Werk zusammenhängend darzustellen. Aus zahllosen Gesprächen mit Freunden und Weggefährten Schleefs destilliert der Autor eine entwirrte, streng chronologisch geordnete und um wichtiges Quellenmaterial ergänzte Darstellung der Vita des bedeutenden Regisseurs.

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Halina Hackert: Sich Heimat erschreiben. Zur Konstruktion von Heimat und Fremde in Einar Schleefs »Gertrud«Halina Hackert: Sich Heimat erschreiben. Zur Konstruktion von Heimat und Fremde in Einar Schleefs »Gertrud«
Kulturverlag Kadmos Broschur, 332 Seiten
ISBN: 978-3-86599-181-2
Einar Schleef zählt zu den herausragendsten Theaterregisseuren der 1990er Jahre. Seine Theaterstücke polarisierten, waren unbequem und verlangten den Zuschauern ein Höchstmaß an Konzentration ab. Er wurde gefeiert und verflucht gleichermaßen. Weniger bekannt war allerdings, dass er sich auch als Schriftsteller betätigte und auch hier ausufernd und kompromisslos war. Erst nach seinem Tod 2001 rückten zunehmend seine epischen Werke in das Bewusstsein eines breiteren Publikums. Einar Schleefs »halbdokumentarische[r] Familien- oder Heimatroman« Gertrud, geschrieben in den Jahren nach seiner »Republikflucht« 1976, ist der schier endlose, auf nahezu tausend Seiten ausgebreitete Erinnerungsstrom einer alten, in Sangerhausen geborenen und dort lebenden Frau, Gertrud (Trude) Schleef, geborene Hoffmann. Sie ist die Mutter des Autors, die (durch das Sprachrohr Schleef) in einem ständigen Wechsel von Monologen, Briefen, Tagebuchnotizen ihr Leben erzählt. Als der erste Band gedruckt vor ihm liegt, schreibt Schleef in sein Tagebuch: »Mutter, ich habe dir eine Pyramide errichtet, einfach Schotter übereinander. Für eine Deutsche Familientragödie.«

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Miriam Dreysse Passos de Carvalho: Szene vor dem Palast.
Die Theatralisierung des Chors im Theater Einar Schleefs
Peter Lang Verlag Broschur, 251 Seiten ISBN: 3-631346-17-4

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Christina Schmidt: Tragödie als Bühnenform. Einar Schleefs Chor-Theater
[transcript] Kartoniert, 378 Seiten ISBN: 978-3-8376-1413-8
Die Niederlage des tragischen Sprechens ist vor allem ein räumliches Problem. Anhand Einar Schleefs Beschäftigung mit der antiken Tragödie und deren Transformationen in der Moderne analysiert Christina Schmidt die Figur des Chors und seine konflikthafte „Rückkehr“ in das Theater. Sie zeigt, dass sich Schleef mit dem Theater der Tragödie weniger philologisch als vielmehr topografisch auseinandersetzt, indem er die Orte der Figuren, der verhandelten Konflikte, der theatralen Verlautbarungen und deren damit zusammenhängende Macht-Konstellationen untersucht. Schmidt geht dieser politisch-topologischen Auffassung des Bühnenraums nach und rückt somit die Thematik der „Tragödie als Bühnenform“ ins Zentrum.

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Georg K. Glaser/ Einar Schleef Symposion
Stroemfeld Verlag, Frankfurt/Basel Quart, 50 Seiten, gebunden, Einmalige Ausgabe von 400 Exemplaren, davon 19 numerierte und handsignierte Exemplare, mit einer Originalfotografie ISBN: 978-3-87877-750-2
Im Oktober 1990 treffen in der Frankfurter Wohnung der Fotografin Ute Schendel die Schriftsteller Georg K. Glaser und Einar Schleef aufeinander. Sie kennen sich nicht, sie haben sich nicht verabredet, sie haben nicht die Bücher des anderen gelesen. Sie sitzen sich als Gäste gegenüber, am Tisch, auf dem das Essen bereit steht. Das Gespräch geht nicht um Schreiben und Literatur sondern um die Frage, ob man das größere Stück Fleisch dem anderen überläßt oder ob man es selber nimmt. Ute Schendel war mit Georg K.Glaser befreundet, hat ihn in Paris besucht, ihn und seine Werkstatt fotografiert. Sie hat Theaterproduktionen von Einar Schleef mitverfolgt und dokumentiert. Während des Gesprächs, das letztlich um Ute Schendel kreist, ist sie einen Schritt zurückgetreten, mit ihrer Kamera.

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Alexander Kluge: Einar Schleef. Der Feuerkopf spricht
Facts & Fakes, Bd. 5 Vorwerk 8 Broschur, 88 Seiten
ISBN: 978-3-930916-59-7
Die 5. Ausgabe von Facts & Fakes ist eine Hommage an den 2001 verstorbenen Regisseur, Theatermacher und Schriftsteller Einar Schleef. Der Band enthält neun Gespräche, die Alexander Kluge mit dem umstrittenen Theatermann geführt hat, u.a. zu seiner Salzburger Inszenierung von Orpheus und Eurydike als Oper im Laufschritt, über seine Puntila-Inszenierung am Berliner Ensemble und den legendären Mitternachts-Faust vor den Toren des geschlossenen Schillertheaters, über die Gesangsmaschinen des Parsifal und Verratenes Volk, einen 5-Stunden-Marathon über den November 1918. Außerdem: Bühnenskizzen von Einar Schleef, Geschichten von Alexander Kluge, viele Bilder und Materialien.

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Einar Schleef. Arbeitsbuch 11
Herausgegeben von Gabriele Gerecke, Harald Müller, Hans-Ulrich Müller-Schwefe
Theater der Zeit Broschur, 235 Seiten
ISBN: 978-3-934344-12-9

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Einar Schleef. Kontainer Berlin. Zeichnungen
Katalog zur gleichnamigen Ausstellung bis 19. Januar 2014 in der Galerie Parterre, Berlin
Herausgegeben von Kathleen Krenzlin
Klappen-Broschur, 144 Seiten
ISBN: 978-3-943881-68-4
Einar Schleef hat in fast allen künstlerischen Metiers gearbeitet – am Theater ebenso wie als Schriftsteller, Filmemacher, Fotograf und Maler. Das Arbeitsheft Kontainer Berlin. Einar Schleef – Zeichnungen, das begleitend zur gleichnamigen Ausstellung in der Galerie Parterre in Berlin erscheint, richtet den Blick auf den Zeichner Schleef und versammelt 150 zumeist unveröffentlichte Zeichnungen aus dem Bildernachlass Einar Schleef des Kunstmuseums der Stiftung Moritzburg Halle. Sie sind in den 1960er bis 1980er Jahren in Berlin entstanden oder haben die Stadt zum Thema. Mit Textbeiträgen von Kathleen Krenzlin, Sibylle Wirsing, Florian Havemann, Ricarda Bethke, Manfred Butzmann, einem Gespräch mit Lothar Trolle und der Erzählung Unruhe von Einar Schleef.

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Vor dem Palast

Vor dem Palast – Gespräche über Einar Schleef
Hg.: Corinne Orlowski Taschenbuch, 370 Seiten
ISBN: 978-3-518-42871-9
Die Gespräche dieses Bandes kreisen die kontroverse Ausnahmeerscheinung und das Werk dieses Künstlers ein, der Regisseur, Autor, Maler, Darsteller, Filmer und Fotograf in einer Person war. Die Herausgeberin fragt: Was machte ihn aus? Welche Entdeckungen sind in den künstlerischen Disziplinen, die er beherrschte, zu machen? Was an den Erkenntnissen, Thesen, Provokationen und Demonstrationen, die Einar Schleefs Arbeiten bereithalten, verlangt danach, vorgezeigt und diskutiert, verwandelt und weitergegeben zu werden? Wo steht das Theater heute? Wie geht es weiter? Mit der Herausgeberin gesprochen haben: Sebastian Baumgarten, Bibiana Beglau, Jakob Fedler, Michael Freitag (über den Maler), Christine Groß, Ulrike Haß, Carl Hegemann, Regine Herrmann (über den Fotografen), Jürgen Holtz, Elfriede Jelinek, Wolfram Koch, Thomas Köck, Hans-Ulrich Müller-Schwefe (über den Autor), Armin Petras, Claus Peymann, Günther Rühle, Ulrich Rasche, Hans-Jürgen Syberberg, Heiner Sylvester (über den Filmer), Rita Thiele, Susan Todd, Martin Wuttke.

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